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Werk Gschwent -
Forte Belvedere |
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Die Geschichte
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Gesamtansicht der Festung im Jahr 1918 |
Das zwischen 1908 und 1914 errichtete und nicht weit von Lavarone Cappella liegende
Werk Gschwent ist die einzige der den sog. "Eisengürtel” der Hochebenen bildenden sieben Festungen, die sich in ihrer ursprünglichen Form und Struktur noch fast unversehrt
erhalten hat. Die Straße zur Festung ist von der Gemeinde Lavarone nach den Tiroler Kaiserjägern genannt worden, in Erinnerung an sie und an die vielen Trentiner (40%), die in jenen
Truppen dienten. Zusammen mit dem Forte Cherle oder Werk S. Sebastiano überwachte diese Festung
das Astico-Tal strategisch und hatte als italienisches Gegen-Werk das von Campomolón, das aus seiner 1853 m Höhe sie genau von der anderen Talseite überragte. |
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Das Leben an der Festung |
Seiner großen
Verteidigungsfähigkeiten und der Unmöglichkeit bewußt, durch einen frontalen Angriff eingenommen zu werden, rühmte sich das Werk Gschwent über das Motto “Für Trient genüge ich”,
was die Überzeugung ausdrückte, es sei allein in der Lage, die Stadt Trient vor italienischen Angriffen zu schützen. Auf einem steilen
Felsvorsprung über dem Astico-Tal gebaut, lag das Werk auf der Mitte der Verteidigungslinie der Hochebenen, mit den Festungen von Spitz Vezzena, Verle und Campo di Luserna im Osten,
und Cherle, Sommo Alto und Dosso delle Somme im Westen. Unter den verschiedenen Festungen war das Werk Gschwent die den italienischen Linien nächstliegende Festung, da es die letzten
Dörfer der Provinz Vicenza überragte, in der Nähe der früheren italienisch - österreichischen Grenze. Zwischen
dem 28. Mai und dem 11. Juni 1915 erlitt dieses Werk wie das ganze umliegende Gebiet einen schweren Bombenangriff von der italienischen Festung Campomolón. |
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Sicht aus einem Fenster der Festung |
Wenn sich das Werk Gschwent
bis zu unseren Tagen fast unversehrt erhalten hat, so ist das dem damaligen “Podestà” Cav. Quarto Stenghele und seiner Befürwortung bei König Vittorio Emanuele III und dem
italienischen Regierungschef Mussolini zu verdanken. Bei einer Besichtigung der Festung im Jahre 1935 konnten sie deren guten Erhaltungszustand feststellen, da die sog. Eisensucher hier
nur geringe Schäden verursacht hatten. Folglich faßten sie den Entschluß, ihr das Schicksal anderer Festungen zu ersparen, die zur Gewinnung der wertvollen “putrelles” aus Stahl
durch Sprengstoff zertrümmert worden waren. |
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Ansicht des Eingangs zur Festung |
Andere Festungen, unter
denen die von Dosso delle Somme, die vielen italienischen Bombenangriffe überstanden hatten, wurden hingegen zwecks Gewinnung der Metallteile hoffnungslos zerstört. Im Jahre 1964 hat
die Familie von Osele Vittorio das Werk Gschwent von der Gemeinde Lavarone gekauft, es gesäubert, mit Beleuchtung versehen und durch Pumpanlagen von den Wasserinfiltrationen teilweise
ausgetrocknet. Im Laufe der Jahre haben die Besitzer die Festung in ein Museum verwandelt, mit einer interessanten Sammlung von Fundstücken, Bildern, militärischen und
topographischen Karten u.a. aus der damaligen Zeit. 1996 verkaufte Fam. Osele die Festung der Gemeinde Lavarone zurück, die die Führung des Museums und die Suche nach weiteren Fundstücken
fortsetzte. Außerdem wurde 1998 die Stromanlage nach den letzten in Kraft getretenen Sicherheitsnormen erneuert. |
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Im
Frühling 2000 haben die Abdichtungsarbeiten der Abdeckung des Hauptgebäudes begonnen, sowie weitere Befestigungs- und Innenarbeiten.
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Das Werk Gschwent und das Astico-Tal. |
Derzeit ist die Stiftung “Werk Gschwent” in
Kraft. Mitglieder der Stiftung sind die Gemeinde Lavarone und der Verein “Tiroler Kaiserjägerbund” von Innsbruck. Ziel der Stiftung ist die Förderung der Tätigkeitsbereiche
der Festung, sowie die Vertiefung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Italienern und Tirolern. Unterstützt wird die Stiftung von der Ortsgruppe der Kaiserjäger von Lavarone. 1996
entstanden, zählt sie derzeit etwa 60 Mitglieder. Unter ihnen:
Unter den sieben Festungen, die nach dem Willen des österreichischen Generalstabschefs Franz Konrad von Hötzendorf den sog. “Eisengürtel” der Hochebenen bildeten, stellt das Werk Gschwent eine hervorragende geschichtliche Denkwürdigkeit jener Zeit dar, was vom großen Interesse italienischer und ausländischer Historiker wie auch vom ständigen Zuströmen von Touristen bestätigt wird, die aus ihren Ländern – der Großteil aus Österreich, Deutschland und den Niederlanden – nach Lavarone kommen, um die Festung zu besichtigen (1999: etwa 45.000 Besucher). |
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Öffnungszeiten: Juli, August
und September: (kein Ruhetag); von 9.00 bis 18.00 Uhr durchgehend geöffnet. In den
anderen Monaten: Montag geschlossen. |
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Eintrittskarten:
£. 8000 (Euro 4,13), ermäßigt auf £. 4000 (Euro 2,10) für Gruppen mit mehr als 10 Personen, für Kaiserjäger und Ana-Mitglieder, für Inhaber der Lavarone-Card, sowie für Kinder bis 14 und Senioren ab 65 Jahren. |
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Informationen:
erhältlich unter folgenden E-mail-Adressen bzw.Telephon- und Faxnummern:
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ComuneLavarone@seldati.it |
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Kaiserjaeger@kaiserjaeger.com |
Or to contact the followings:
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| APT
Altipiani: Tel. +39 0464 783226 Fax. +39 0464 783118 |
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| Municipality of
Lavarone: Tel. +39 0464 783179 |
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| Fort
Belvedere: Tel. +39 348 2231760 |
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